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IFWW - Förderpreis 2013
Richtlinien
Zielsetzung und Inhalt
Das IFWW schreibt einen Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Dabei werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen Methoden oder Verfahren bzw. neuen Erkenntnissen in folgenden Bereichen befassen:
- Trinkwasser
- Abwasser
- Gewässerschutz
- Grundwasser
- Flussgebietsmanagement und
- Abfall/Altlasten
Der IFWW-Förderpreis 2013 wird für zwei Kategorien ausgeschrieben:
- Promotionen und vergleichbare langjährige Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
- Diplom-, Masterarbeiten und damit vergleichbare Arbeiten
Teilnahmevoraussetzung
Da der wissenschaftliche Nachwuchs berücksichtigt werden soll, wird insbesondere dieser zur Teilnahme ermutigt. Eine Altersgrenze existiert nicht. Die Bewerberinnen und Bewerber können die Arbeiten an Universitäten/Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen in Deutschland, an Fachhochschulen oder auch in einem Mitgliedsunternehmen bzw. in einer Institution des IFFW angefertigt haben. Zugelassen sind auch Gemeinschaftsarbeiten. Die Arbeiten dürfen nicht älter als zwei Jahre sein.
Ausstattung des Preises
Der Preis beträgt 3.000,- EUR. Er soll auf o.a. zwei Kategorien entsprechend der Bewertung der eingereichten Arbeiten geteilt werden.
Auswahlverfahren und Ablauf
Das Auswahlverfahren ist zweistufig gestaltet. Auf der ersten Stufe erfolgt eine Vorauswahl durch die Preiskommission (Jury) anhand der bei der Bewerbung eingereichten Abstracts. Sie wählt die besten Arbeiten aus, die dann zur Vorstellung in Form eines Posters während der ESSENER TAGUNG zugelassen sind. Die nach Punkten 10 besten Arbeiten sollen überdies in Kurzvorträgen vorgestellt werden. Die Kurzvorträge (10 min.) sind für das Forum "Young Scientists" voraussichtlich am 14. März 2013 vorgesehen.
Auf der zweiten Stufe wählt die Preiskommission aufgrund der Posterdarstellung die zu prämierende Arbeit aus. Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Verfasser der zugelassenen Arbeiten erhalten eine Freikarte für die 46. ESSENER TAGUNG, die vom 13. bis 15. März 2013 in Aachen stattfinden wird. Die Kurzvorträge werden im endgültigen Programm der Essener Tagung mit Autor/-in und Titel der Arbeit aufgeführt. Alle in die engere Auswahl gekommenen Poster werden nach der ESSENER TAGUNG im Internet auf der IFWW-Seite publiziert. Die ausgezeichneten Poster werden gekennzeichnet.
Beurteilungskriterien
Bei der Auswahl der Preisträger in den zwei Kategorien finden folgende Kriterien Berücksichtigung:
- wirtschaftliche Relevanz
- Qualität des Posters
- Praxisbezug
- Kreativität
- Innovation
Bei der Beurteilung werden wirtschaftliche Relevanz und Qualität des Posters doppelt gewichtet.
Hinweise zur Antragsstellung
Bewerbungsunterlagen können hier heruntergeladen werden oder sind beim Sekretariat des IFWW erhältlich. Einzureichen ist ein zweiseitiger Abstract. Dieser soll einen Absatz enthalten, der die für die Praxis verwertbaren Kernergebnisse spiegelstrichartig beschreibt.
Einsendeschluss ist der 30. November 2012 beim Geschäftsführer des IFWW.
Eine besondere Eingangsbestätigung erfolgt nicht. Die Jury trifft anhand der Abstracts die Auswahl zur Zulassung des Posters. Die ausgewählten Antragssteller werden einzeln schriftlich aufgefordert, ein Poster über die entsprechende Arbeit zur ESSENER TAGUNG einzureichen und einen Kurzvortrag (10 min.) voraussichtlich am 14. März 2013 zu halten. Die Präsentation der Poster erfolgt über die gesamte Dauer der Tagung. Abstract, Poster und Vortrag sind in deutscher Sprache abzugeben bzw. zu halten.
Preisverleihung
Der IFWW-Förderpreis wird zu Beginn der 46. ESSENER TAGUNG in Aachen verliehen.
Die für die 10 Kurzvorträge ausgewählten Arbeiten werden kurz vor der ESSENER TAGUNG benannt.
Mitglieder der Jury 2013
Präsident i.R. Dr.-Ing. H. Irmer
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Vorsitzender der Jury
Prof. Dr.-Ing. H. Bode
Vorstand Ruhrverband
Essen
Dr.-Ing. B. Hörsgen
Vorstandsmitglied der Gelsenwasser AG
Gelsenkirchen
Prof. Dr. rer. nat. R. Klopp
Geschäftsführer des IFWW
Essen
Dr.-Ing. W. Lindner
Vorstand Erftverband
Bergheim
Prof. Dr.-Ing. J. Pinnekamp
Institut für Siedlungswasserwirtschaft
RWTH Aachen
Änderung der Richtlinien
Das IFWW behält sich vor, diese Richtlinien zu ändern.
Essen, den 16. April 2012
Der Geschäftsführer des IFWW
Prof. Dr. rer. nat. Ralf Klopp
Postfach 103242
45032 Essen
E-mail: rkl@ruhrverband.de
Bisherige Preisträger:
2002:
1. Preis:
Dr.-Ing. K.-G. Schmelz
Co-Vergärung von Klärschlämmen und Bioabfällen
Universität Weimar, Emschergenossenschaft/Lippeverband
2. Preis:
Frau Dr.-Ing. A. Hippen
Einsatz der Deammonifikation für die Behandlung hoch stickstoffhaltiger Abwässer
Universität Hannover
3. Preis:
Dr.-Ing. A. Bäumer
Lebenszykluskostenanalyse im Rahmen von Ersatzentscheidungen in der Nutzungsphase
RWTH Aachen, Ruhrverband
2003:
1. Preis:
Dr.-Ing. T. Dose
Bedienung instationärer Durchflüsse in gestauten Fließgewässern auf der Basis des Wasserspiegelgefälles
Universität Wuppertal
2. Preise:
Frau. Dipl.-Geogr. J. Anhelm
Kann die Ruhr als "erheblich veränderter" Wasserkörper eingestuft werden?
Universität Bochum
Dipl.-Ing. J. Wagner
Optimierung von Druckbelüftungssystemen in der Abwasserbehandlung
Universität Hannover
2004:
1. Preis:
Dr.-Ing. Chr. Felske
Minimierung der Restgasemissionen aus Siedlungsabfalldeponien durch Methanoxidation in Deponieabdeckschichten
Universität Duisburg-Essen, AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH
Anerkennungspreis:
Dipl.-Ing. M. Engelberg, Dipl.-Ing. T. Kutschowitz
Kanalreinigung mit dem Hochdruck-Spülverfahren - Praktische Untersuchungen von Hochdruckwasserstrahlen und deren Auswirkungen auf Rohrwerkstoffe
Fachhochschule Bochum
2005:
Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:
Herrn Dr.-Ing. V. Erbe
Entwicklung eines integralen Modellansatzes zur immissionsorientierten Bewirtschaftung von Kanalnetz, Kläranlage und Gewässer
Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:
Frau A. Lettowsky
Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammverbrennungsasche
Herr Ph. Staufer
Optimierung des Spülbetriebs in Stauraumkanälen
2006:
Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:
Herrn Dr.-Ing. Martin Wett
Deckschichtfaulung im Membranbelebungsverfahren
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft Universität Kassel
Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:
Frau Dipl.-Ing. Katja Lumpp
Untersuchungen zum Einsatz der In-situ-Aufbereitung zur Arsenelimination in West-Bengalen / Indien
Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft Universität Stuttgart
2007:
Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:
Herrn Dr.-Ing. Marco Ritzkowski
Beschleunigte aerobe in-situ Stabilisierung von Altdeponien am Beispiel der Altdeponie Kuhstedt
Herrn Dr.-Ing. Pavel Ivashechkin
Elimination organischer Spurenstoffe aus kommunalem Abwasser
Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:
Frau Dipl.-Ing. Anja Hillmann und Herrn Dipl.-Ing. Fabian Westermeier
Ein biotechnologisches Verfahren zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen im Abfluss von Kläranlagen
2008:
Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:
Herrn Dr.-Ing. Stefan Fach
Retentionswirkung und Stoffrückhalt von ausgewählten wasserdurchlässig befestigten Verkehrsflächen
Frau Dr.-Ing. Corinna Schrader
Verfahrenstechnische Möglichkeiten zur Entfernung von organischen Spurenstoffen aus kommunalem Abwasser
Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:
Frau Dipl.-Ing. Nicole Große
Einsatz von innovativen Oxidationsverfahren zur Elimination von schwer abbaubaren, organischen Mikrokontaminanten im Ablauf kommunaler Kläranlgen.
2009:
Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:
Herrn Dr.-Ing. David Montag
Phosphorrückgewinnung bei der Abwasserreinigung - Entwicklung eines Verfahrens zur Integration in kommunalen Kläranlagen
Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:
Herrn Dipl.-Biologe Paul Stopp
Untersuchungen der mikrobiellen Populationsdynamik während der Abfallbehandlung zur Beurteilung der biologischen Abbaubarkeit mittels Impedanzanalytik
Herr Dipl.-Ing. Thomas Osthoff
Entwicklung von Inbetriebnahmestrategien mittels Simulationsstudien für die membranbasierte Prozesswasserbehandlung des Gruppenklärwerks Kohlfurth
2010:
Kategorie II: Diplom-, Master- und vergleichbare Arbeiten:
Frau Dipl.-Ing. Anne Maria Ostendarp
Untersuchungen zur weitergehenden Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Echthausen mittels einer Ultrafiltrationsanlage
2011:
Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:
Herrn Dr.-Ing. Silvio Beier
Elimination von Arzneimitteln aus Krankenhausabwasser
Kategorie II: Diplom-, Master- und vergleichbare Arbeiten:
Frau Nina Vomberg
Kombinierte Nutzung innerstädtischer Plätze und Flächen zum Wasserrückhalt nach sommerlichen Konvektionsniederschlägen zur Entlastung von Kanalisationssystemen
2012:
Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:
Frau Dr.-Ing. Ruth Brunstermann
Entwicklung eines zweistufigen Verfahrens zur kontinuierlichen Wasserstoff- und Methanerzeugung aus organischen Abfällen und Abwässern
Frau Dr.-Ing. Daniela Tacke
Crossflow-Belüftung zur Deckschichtkontrolle im Membranbelebungsverfahren
Weitere Teilnehmer der Endauswahl: Dr.-Ing. Ivonne Görtz, Dr.rer.nat. Christiane Schreiber
Kategorie II: Diplom-, Master- und vergleichbare Arbeiten:
Herr Dipl.-Ing. Yannick Taudien
Einsatz von Pulveraktivkohle zur Elimination von CSB und Mikroschadstoffen in der Flockungsfiltration einer kommunalen Kläranlage
Weitere Teilnehmer der Endauswahl: M.Sc. Viktoria Berger, M.Sc. Alexander Mack, M.Sc. Sonja Mörs, Dipl.-Ing. Danièle Mousel
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