IFWW
 
Institut zur Förderung der Wassergüte-
und Wassermengenwirtschaft e. V.

Förderpreis


IFWW-Förderpreis 2019

Richtlinie

Zielsetzung und Inhalt

Das IFWW schreibt einen Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Dabei werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen Methoden oder Verfahren bzw. neuen Erkenntnissen in folgenden Bereichen befassen:

  • Trinkwasser
  • Abwasser
  • Gewässerschutz
  • Grundwasser
  • Flussgebietsmanagement und
  • Abfall/Altlasten

Der IFWW-Förderpreis 2019 wird für zwei Kategorien ausgeschrieben:

  • Promotionen
  • Diplom- oder Masterarbeiten

Teilnahmevoraussetzungen

Da der wissenschaftliche Nachwuchs berücksichtigt werden soll, wird insbesondere dieser zur Teilnahme ermutigt. Eine Altersgrenze existiert nicht. Die Bewerberinnen und Bewerber können die Arbeiten an Universitäten/Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen in Deutschland, an Fachhochschulen oder auch in einem Mitgliedsunternehmen bzw. in einer Institution des IFWW angefertigt haben. Zugelassen sind auch Gemeinschaftsarbeiten. Die Arbeiten dürfen nicht älter als zwei Jahre sein und müssen abgeschlossen sein.

Ausstattung des Preises

Der Preis beträgt 4.000,- EUR. Er soll auf o.a. zwei Kategorien entsprechend der Bewertung der eingereichten Arbeiten geteilt werden.

Auswahlverfahren und Ablauf

Das Auswahlverfahren ist zweistufig gestaltet. Auf der ersten Stufe erfolgt eine Vorauswahl durch die Preiskommission (Jury) anhand der bei der Bewerbung eingereichten Abstracts. Sie wählt die besten Arbeiten aus, die dann zur Einreichung einer Powerpoint-Präsentation (maximal 10 Minuten Vortragszeit) aufgefordert werden. Die nach Punkten 8 besten Arbeiten sollen während der ESSENER TAGUNG im Forum "Young Scientists" voraussichtlich im März 2019 mittels der eingereichten Powerpoint-Präsentation vorgestellt werden.

Auf der zweiten Stufe wählt die Preiskommission aufgrund der eingereichten Präsentationen die zu prämierenden Arbeiten aus. Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Verfasser der zugelassenen Arbeiten erhalten eine Freikarte für die 52. ESSENER TAGUNG, die im März 2019 in Aachen stattfinden wird. Die Kurzvorträge werden im endgültigen Programm der Essener Tagung mit Autor/-in und Titel der Arbeit aufgeführt. Alle in die engere Auswahl gekommenen Präsentationen werden nach der ESSENER TAGUNG im Internet auf der IFWW-Seite publiziert.

Beurteilungskriterien

Bei der Auswahl der Preisträger in den zwei Kategorien finden folgende Kriterien Berücksichtigung:

  • wirtschaftliche Relevanz
  • Qualität der Präsentation
  • Praxisbezug
  • Kreativität
  • Innovation

Bei der Beurteilung werden wirtschaftliche Relevanz und Qualität der Präsentation doppelt gewichtet.

Hinweise zur Antragsstellung

Bewerbungsunterlagen sind im Internet hier abrufbar. Einzureichen ist eine zweiseitige Zusammenfassung (Abstract). Diese soll einen Absatz enthalten, der die für die Praxis verwertbaren Kernergebnisse spiegelstrichartig beschreibt.

Einsendeschluss ist der 30. September 2018 beim Geschäftsführer des IFWW.

Eine besondere Eingangsbestätigung erfolgt nicht. Die Jury trifft anhand der Abstracts die Auswahl zur Zulassung der Präsentation. Die ausgewählten Bewerber/innen  werden einzeln schriftlich aufgefordert, eine selbsterklärende Powerpoint-Präsentation über die entsprechende Arbeit zur ESSENER TAGUNG einzureichen. Abstract und Präsentation sind in deutscher Sprache abzufassen bzw. zu halten.

Preisverleihung

Der IFWW-Förderpreis wird im Rahmen der 52. ESSENER TAGUNG in Aachen verliehen.

Mitglieder der Jury 2018
  • Präsident Dr. Th. Delschen
    Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Essen
    Vorsitzender der Jury

  • Dipl.-Ing. H.-B. Schumacher
    Geschäftsführer Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Haan
    Vorsitzender des IFWW-Vorstandes

  • Prof. Dr.-Ing. N. Jardin
    Technischer Vorstand Ruhrverband, Essen

  • Dr.-Ing. D. Waider
    Vorstand Gelsenwasser AG, Gelsenkirchen

  • Prof. Dr.-Ing. J. Pinnekamp
    Institut für Siedlungswasserwirtschaft, RWTH Aachen

  • Dr. W. Manheller
    Geschäftsführer des IFWW, Viersen

Änderung der Richtlinie

Das IFWW behält sich vor, diese Richtlinie zu ändern.

Viersen, 02. August 2016

Der Geschäftsführer des IFWW
Dr. rer. nat. Wilfried Manheller
Am Niersverband 10
41747 Viersen
E-mail: wilfried.manheller@ifww-nrw.de


Bisherige Preisträger:

2018

2017

2016
2015
2014
2013
2012
2011
  • Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:

    Herr Dr.-Ing. Silvio Beier
    Elimination von Arzneimitteln aus Krankenhausabwasser

  • Kategorie II: Diplom-, Master- und vergleichbare Arbeiten:

    Frau Nina Vomberg
    Kombinierte Nutzung innerstädtischer Plätze und Flächen zum Wasserrückhalt nach sommerlichen Konvektionsniederschlägen zur Entlastung von Kanalisationssystemen

2010
  • Kategorie II: Diplom-, Master- und vergleichbare Arbeiten:

    Frau Dipl.-Ing. Anne Maria Ostendarp
    Untersuchungen zur weitergehenden Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Echthausen mittels einer Ultrafiltrationsanlage

2009
  • Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:

    Herr Dr.-Ing. David Montag
    Phosphorrückgewinnung bei der Abwasserreinigung - Entwicklung eines Verfahrens zur Integration in kommunalen Kläranlagen

  • Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:

    Herr Dipl.-Biologe Paul Stopp
    Untersuchungen der mikrobiellen Populationsdynamik während der Abfallbehandlung zur Beurteilung der biologischen Abbaubarkeit mittels Impedanzanalytik

    Herr Dipl.-Ing. Thomas Osthoff
    Entwicklung von Inbetriebnahmestrategien mittels Simulationsstudien für die membranbasierte Prozesswasserbehandlung des Gruppenklärwerks Kohlfurth

2008
  • Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:

    Herr Dr.-Ing. Stefan Fach
    Retentionswirkung und Stoffrückhalt von ausgewählten wasserdurchlässig befestigten Verkehrsflächen

    Frau Dr.-Ing. Corinna Schrader
    Verfahrenstechnische Möglichkeiten zur Entfernung von organischen Spurenstoffen aus kommunalem Abwasser

  • Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:

    Frau Dipl.-Ing. Nicole Große
    Einsatz von innovativen Oxidationsverfahren zur Elimination von schwer abbaubaren, organischen Mikrokontaminanten im Ablauf kommunaler Kläranlgen.

2007
  • Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:

    Herr Dr.-Ing. Marco Ritzkowski
    Beschleunigte aerobe in-situ Stabilisierung von Altdeponien am Beispiel der Altdeponie Kuhstedt

    Herr Dr.-Ing. Pavel Ivashechkin
    Elimination organischer Spurenstoffe aus kommunalem Abwasser

  • Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:

    Frau Dipl.-Biotechnologin Anja Hillmann und Herr Dipl.-Biotechnologe Fabian Westermeier
    Ein biotechnologisches Verfahren zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen im Abfluss von Kläranlagen

2006
  • Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:

    Herr Dr.-Ing. Martin Wett
    Deckschichtfaulung im Membranbelebungsverfahren
    Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft Universität Kassel

  • Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:

    Frau Dipl.-Ing. Katja Lumpp
    Untersuchungen zum Einsatz der In-situ-Aufbereitung zur Arsenelimination in West-Bengalen / Indien
    Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft Universität Stuttgart

2005
  • Kategorie I: Promotions- und vergleichbare Arbeiten:

    Herr Dr.-Ing. V. Erbe
    Entwicklung eines integralen Modellansatzes zur immissionsorientierten Bewirtschaftung von Kanalnetz, Kläranlage und Gewässer

  • Kategorie II: Diplom- und vergleichbare Arbeiten:

    Frau A. Lettowsky
    Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammverbrennungsasche

    Herr Ph. Staufer
    Optimierung des Spülbetriebs in Stauraumkanälen

2004
  • 1. Preis:

    Dr.-Ing. Chr. Felske
    Minimierung der Restgasemissionen aus Siedlungsabfalldeponien durch Methanoxidation in Deponieabdeckschichten
    Universität Duisburg-Essen, AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH

  • Anerkennungspreis:

    Dipl.-Ing. M. Engelberg, Dipl.-Ing. T. Kutschowitz
    Kanalreinigung mit dem Hochdruck-Spülverfahren - Praktische Untersuchungen von Hochdruckwasserstrahlen und deren Auswirkungen auf Rohrwerkstoffe
    Fachhochschule Bochum

2003
  • 1. Preis:

    Dr.-Ing. T. Dose
    Bedienung instationärer Durchflüsse in gestauten Fließgewässern auf der Basis des Wasserspiegelgefälles
    Universität Wuppertal

  • 2. Preise:

    Frau. Dipl.-Geogr. J. Anhelm
    Kann die Ruhr als "erheblich veränderter" Wasserkörper eingestuft werden?
    Universität Bochum

    Dipl.-Ing. J. Wagner
    Optimierung von Druckbelüftungssystemen in der Abwasserbehandlung
    Universität Hannover

2002
  • 1. Preis:

    Dr.-Ing. K.-G. Schmelz
    Co-Vergärung von Klärschlämmen und Bioabfällen
    Universität Weimar, Emschergenossenschaft/Lippeverband

  • 2. Preis:

    Frau Dr.-Ing. A. Hippen
    Einsatz der Deammonifikation für die Behandlung hoch stickstoffhaltiger Abwässer
    Universität Hannover

  • 3. Preis:

    Dr.-Ing. A. Bäumer
    Lebenszykluskostenanalyse im Rahmen von Ersatzentscheidungen in der Nutzungsphase
    RWTH Aachen, Ruhrverband